Dienstag, 23. Februar 2016

Mit goodnews in´s neue Jahr

#readfy
Und zum Jahreswechsel hat dann auch bei readfy die notwendige Finanzierungsrunde geklappt. Ein neuer, regional aufgestellter Seedfonds aus NRW mit einem sehr erfahrenem Management hat sein erstes Investment beschlossen. Ok, ganz unschuldig bin ich jetzt da nicht daran, aber die crowd als Vorfeldorganisation für Investoren ist ein interessanter Ansatz.
Zum Fondsinvestment nur eins: es ist ein klares Investment in das Team. Und es gibt perspektivisch einige wirklich sinnvolle und nachhaltige Erlösquellen, die readfy sich erschließen will und die uns attraktiv erscheinen. Nicht nur ich, auch die crowd, die neuen Investoren, aber auch die perspektivisch neuen Investoren sind gespannt auf die weitere Entwicklung.


#protonet
Das protonet meiner Meinung nach mit die größten Herausforderungen in unserem kleinen Crowd-Labor hat, habe ich schon Ende des letzten Jahres skizziert.
Nun erreicht uns die folgende Nachricht: protonet goes US und wird Teil des YCombinators, einem Startup Accelerator, der sich jetzt mit seinem erfolgreichen Programm den etwas reiferen Startup´s zuwendet. Spannend. Dieser Schritt von protonet öffnet einige Interpretationsmöglichkeiten: der letzte Versuch vielleicht der Wettbewerb deutscher und amerikanischer StartUp-Eco-Systeme, bei dem es mal wieder einen Sieger gibt. Irgendwie drängt sich mit da der Gedanke auf, wenn ich den Blogbeitrag bei protonet zum US-skip lese.
Darüber hinaus finde ich auch noch folgende interessante Info: Die protonet-Mannschaft verstärkt sich um einen erfahrenen Manager für Vertrieb und Marketing. Ich denke, das kann protonet in dem herausfordernden Hardwaresektor mit all den Fragen rund um Wettbewerb, Partnermanagement oder Pricing gut vertragen. Wir sind gespannt auf die Entwicklung. Ich denke, das war eine (vielleicht letzte) Chance für protonet.


Und aller guten Dinge sind 3:

#urbanara
Irgendwie scheint sich die vom mir gefühlt solide Entwicklung zu bestätigen: In einer Nachricht, welche die crowd Mitte Februar erreicht, wird zum Einen von einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft berichtet, aber auch von einem abgeschlossenen 3 Mio. € Investment durch einen strategischen Investor.
Gut, das Weihnachtsgeschäft und seine Skalierung kann man mit den bisherigen Aufbauerfahrung hinbekommen. Was aber aus meiner Sicht interessant ist, wer bei urbanara als Investor auftaucht: Die Unternehmensgruppe Brüder Schlau aus Porta Westfalica. Der neue Investor kommt aus Ostwestfalen Lippe, wurde 1921 gegründet und ist heute als Groß- und Einzelhändler im Handwerkerbedarf, sowie dem Baumarkt-Segment unterwegs. Ein strategischer Investor aus dem deutschen Mittelstand, der sich ein solches Investment sicherlich sehr gut überlegt und auch gerechnet hat. Solche Investoren tauchen in den letzten Jahren vermehrt auf dem Beteiligungsmarkt auf: Mittelstand, über Generationen solide entwickelt, strategische Direktinvestments in innovative Unternehmen mit verwanden Geschäftsmodellen und Branchen. Von solchen Investoren brauchen wir mehr in Deutschland.
Was der Eintritt eine strategischen Investors für die Exit-Perspektive des Investments heißt, müssen wir einmal abwarten. Der Trend geht sicherlich eher zu einer Ablösung der crowd mit einer nicht wirklich risiko- oder ventureadäquaten, aber sicher soliden Rendite.
Zur urbanara-Kursentwicklung haben die Entwicklungen allerdings nichts beigetragen, wir bewegen uns nach wie vor rund 30% unter Ausgabepreis. Ich denke, alle crowd-Investoren lassen ihren Anteil einfach einmal liegen.


Alle drei Entwicklungen sind keine Erfolgsgarantie eines jeden Einzelinvestments aus unserem crowd-Labor, aber wir können einfach einmal durchatmen, weiter beobachten und reifen lassen.


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