Heute war es dann soweit: Die Hauptversammlung der URBANARA Home AG stand an, neben protonet und readfy eines der drei Pilotinvestments in meinem persönlichen crowd-Labor.
Sicherlich führte auch die frühzeitige Ankündigung der Hauptversammlung dazu, daß rund 50 Gäste und Aktionäre der Einladung nach Berlin folgten. Über 50% des über Bergfürst eingeworbenen Kapitals waren versammelt. Zumindest scheint die crowd schon mal an der Entwicklung des eigenen Investments interessiert. Pünktlich erfolgt die Eröffnung der HV, welche durch den stellvertretenden AR-Vorsitzenden Michael Brehm (zugleich auch Aufsichtsrat bei Bergfürst) geleitet wurde und das vorweg: eine formal und organisatorisch sehr sauber aufgesetzte HV. Dadurch, daß durch vorbereitete Sprechzettel der notwendige, formale Ablauf detailliert vorbereitet war, wirkt alles etwas nüchtern. Die oftmals mit einem Frühphaseninvestment verbundenen Emotionen fehlten. Geht es doch bei eigenen Investments hinter verschlossen Türen gewöhnlich etwas anders zu. Für den öffentlich über Bergfürst angebotenen Unternehmensanteil aber um so wichtiger, einen formal sauberen Ablauf sicherzustellen.
Der Bericht des Vorstandvorsitzenden Benjamin Esser diente der Vorbereitung der generellen Aussprache und der durch die HV zu treffenden Beschlüsse. Die Unternehmensstruktur der verschiedenen Urbanara-Gesellschaften und die Darstellung der eigentlichen Beteiligung ist nicht einfach darzustellen und dauert mir gefühlt immer zu lange. Aktuelle Unternehmensgröße und -Struktur, ergänzt durch das crowd-investing-Vehikel ist für ein junges Unternehmen sicherlich nicht ganz adäquat - geplanter Wachstumskurs hin oder her. Zu den erreichten Zahlen hatte der noch frische Quartalsbericht ja bereits ein erstes Update gegeben: Umsatz hinter Plan, aber auch die Kosten. So lange es Hand in Hand geht, passt das aus meiner Sicht. Wichtig ist, rechtzeitig und mit unternehmerischem Weitblick Entscheidungen für die eigenen Strukturen zu treffen. Auch der neue COO stellte sich vor. Die Veränderung war ja bereits Inhalt einer AdHoc-Mitteilung. Es wächst halt immer um das Gründerteam herum. Erster Eindruck von der persönlichen Vorstellung: ordentlich.
Die Aussprache über den Vorstandsbericht war dann doch etwas schleppend, kamen doch recht wenig Fragen und Diskussionen auf. Das hat nicht nur mich, sondern auch den Veranstalter spürbar überrascht: Fragen zur Logistik, zum Bestellprozess, zur internen Organisation und dann doch noch zur Kursentwicklung der Aktie auf Bergfürst. Alles wurde umfassend und qualifiziert beantwortet und das auch mal mit einer Auszeit, damit hinterfragte Logistikkosten sehr detailliert differenziert werden konnten. Auffällig oft fielen Worte wie „nachhaltiges“ oder „organisches Wachstum“ und das mit dem noch aktuell einzusammelnden Geld der Finanzierungsrunde Break Even zu erreichen und dieser auch angestrebt sei. Also kein aggressives Wachsen, „nach der Runde ist vor der Runde“, kein Valley-case – aber sucht das die crowd?
Dann zum Abschluß noch die notwendigen Entscheidungen: Entlastung, Wahl des Prüfers, aber auch Umbesetzung und Honorar des AR. Und danach Networking und Snacks - und das ohne die klassischen HV-Bockwürstchen. Also zusammengefasst: Als erste HV insgesamt eine runde Veranstaltung, eher ruhig, formal sauber, Urbanara als ein langfristiges Investment in der hohen Risikoklasse junger Unternehmen, zumindest aktuell.
Aller guten Dinge sind 3: Ein Tagebuch persönlicher Crowd-Investments in #urbanara #readfy #protonet
Freitag, 8. August 2014
Samstag, 2. August 2014
Neuer Gesetzentwurf zum Kleinanlegerschutz - und die beta der readfy-App
In den letzen Tagen ist die crowd wieder in Diskutierlaune: Die Bundesregierung hat am 28.7.14 den Entwurf eines neuen Kleinanlegerschutzgesetzes präsentiert. Zumindest in der crowd-Branche geht es medial hoch her. Für die Strategen der Parteien nicht nur in Berlin ist das wahrscheinlich eher ein „Sturm im Wasserglas“: Welche Wählergruppe kann wohl etwas mit Innovation, Startup´s, Frühphaseninvestments, crowd oder Internet-Geschäftsmodelle anfangen? Die entscheidenden Wählergruppen interessieren sich eher für die Rente und „die dann ab wann“; Deutschland´s Übernahme internationaler Verantwortung; fliegt der Urlaubsflieger über ein Krisengebiet; Bildung und die „internationale“ Zusammensetzung der Schulklasse der Tochter und „Wir sind Weltmeister“.
Für uns als institutioneller Investor gilt ja inzwischen auch die AIFM-Richtline und das sind erhebliche regulatorische Anforderungen an das Fondmanagement und die Auflage unserer neuen EnjoyVenture-Seedfonds. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, insbesondere wenn es darum geht, sowohl Milliarden-Fonds als auch kleine Seed-Fonds mit 50 Mio. € Fondsvolumen über einen Gesetzentwurf „zu erschlagen“.
Es gilt, auch diesen Sturm wieder einmal abzuwettern und in mühevoller Arbeit über unsere Interessenvertreter „awareness“ zu schaffen. Je weniger uns die Politik hereinredet, je besser. Und gerade das zarte crowd-Pflänzchen kann noch nicht viel Wetter vertragen! Für dieses Pflänzchen heißt es: die in Deutschland insgesamt eingesammelten 30 Mio € der letzen drei Jahre für rund 100 Startup´s werden so behandelt wie die 1,4 Mrd € für prokon - die Werbung in der Hamburger U-Bahn ist mir übrigens jetzt noch präsent. Gründerzeit geht anders! Mit den besten Grüßen an die SPD und die CDU nach Berlin! Lassen wir doch ruhig mehr Eigenverantwortung beim Einzelnen!
Heute übrigens die beta der readfy-App für iOS installiert. Wollte meinen companisto-Bonus dann doch mal einlösen! Die App macht einen ersten soliden Eindruck, eine sinnvolle ipad-Version? coming soon! Schauen wir mal das Angebot und die meistgelesen Angebote: Krimis und Thriller, Perry Rhodan (Erinnerungen an die Oberstufe werden wach), Erotik and more. Unter Business und Karriere der Schmöcker „Crowdinvesting,“ aber auch der gay-Führer für Berlin als meistgelesen - crowd halt ...
Für uns als institutioneller Investor gilt ja inzwischen auch die AIFM-Richtline und das sind erhebliche regulatorische Anforderungen an das Fondmanagement und die Auflage unserer neuen EnjoyVenture-Seedfonds. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, insbesondere wenn es darum geht, sowohl Milliarden-Fonds als auch kleine Seed-Fonds mit 50 Mio. € Fondsvolumen über einen Gesetzentwurf „zu erschlagen“.
Es gilt, auch diesen Sturm wieder einmal abzuwettern und in mühevoller Arbeit über unsere Interessenvertreter „awareness“ zu schaffen. Je weniger uns die Politik hereinredet, je besser. Und gerade das zarte crowd-Pflänzchen kann noch nicht viel Wetter vertragen! Für dieses Pflänzchen heißt es: die in Deutschland insgesamt eingesammelten 30 Mio € der letzen drei Jahre für rund 100 Startup´s werden so behandelt wie die 1,4 Mrd € für prokon - die Werbung in der Hamburger U-Bahn ist mir übrigens jetzt noch präsent. Gründerzeit geht anders! Mit den besten Grüßen an die SPD und die CDU nach Berlin! Lassen wir doch ruhig mehr Eigenverantwortung beim Einzelnen!
Heute übrigens die beta der readfy-App für iOS installiert. Wollte meinen companisto-Bonus dann doch mal einlösen! Die App macht einen ersten soliden Eindruck, eine sinnvolle ipad-Version? coming soon! Schauen wir mal das Angebot und die meistgelesen Angebote: Krimis und Thriller, Perry Rhodan (Erinnerungen an die Oberstufe werden wach), Erotik and more. Unter Business und Karriere der Schmöcker „Crowdinvesting,“ aber auch der gay-Führer für Berlin als meistgelesen - crowd halt ...
Donnerstag, 31. Juli 2014
Die readfy-App ist da und der Quartalsbericht von Urbanara
Heute geht´s rund: Mit nur ein paar Stunden Abstand gibt es den aktuellen Quartalsbericht von Urbanara und auch Nachricht von readfy: die App ist da!
Als Erstes schaue ich mir dann mal den Quartalsbericht von Urbanara an. So habe ich zumindest etwas für die Vorbereitung der HV Anfang August zu lesen. Kurze Zusammenfassung? Vermeindlich alles gut! Der Markt insgesamt wächst und Urbanara zeigt zumindest über 100% Wachstum gegenüber Vorjahresquartal 2013: In den drei Monaten die 700T € durchbrochen, Handelsumsatz wohlgemerkt und das im vierten Unternehmensjahr. Long way to go!
Und jetzt readfy und die App: mein drittes crowd-Investment, diesmal über die crowd-Plattform companisto: Das Geschäftsmodell ist einfach und schnell zu verstehen: readfy ist spotify für Bücher. Klar integrierte social media Ansätze quasi als Zusatzfunktionalität, ein zumindest vermittelt, umfangreiches e-book-Angebot, kostenlos für den Anwender mit gefühlt zielgerichteter „verträglicher“ Werbung. Einfach. Klar. Da denkt man über ein Investment nicht wirklich lange nach. Schnell ist über die Plattform companisto ein Investment gezeichnet, welches eine Familie in mancher Region in Afrika ein paar Wochen durchbringt. Die Plattform selber: schlank, klar und einfach. Die Verträge? Schauen wir mal. Auch hier gilt: pay and pray!
Was mir bei readfy auffiel: Klares Geschäftmodell, klarer Markt und auch ein klarer viraler Effekt führen zum Investment! Wie bei keinem anderen crowd-Investment von mir, war der medial, virale Effekt für ein Engagement nicht zu unterschätzen. Von unterschiedlichen Seiten und „social Media-Freunden“ wird man auf readfy angesprochen (an dieser Stelle Grüße an den beharrlichen Thomas ;-) ). Und so kommt es auch: 100.000 € in weniger als 24 Stunden, 500.000 € in weniger als sechs Wochen. 1.363 companisten investieren durchschnittlich 366 € in „eine App“ – bitte den Begriff entschuldigen - zu einer Bewertung von 1 Mio. Ein typisches Seed-Investment in der Ausstattungslinie classic line. Freue mich auf den Download der beta. Für die Urlaubslektüre wird es allerdings eng.
Grüsse von Bornholm!
Als Erstes schaue ich mir dann mal den Quartalsbericht von Urbanara an. So habe ich zumindest etwas für die Vorbereitung der HV Anfang August zu lesen. Kurze Zusammenfassung? Vermeindlich alles gut! Der Markt insgesamt wächst und Urbanara zeigt zumindest über 100% Wachstum gegenüber Vorjahresquartal 2013: In den drei Monaten die 700T € durchbrochen, Handelsumsatz wohlgemerkt und das im vierten Unternehmensjahr. Long way to go!
Und jetzt readfy und die App: mein drittes crowd-Investment, diesmal über die crowd-Plattform companisto: Das Geschäftsmodell ist einfach und schnell zu verstehen: readfy ist spotify für Bücher. Klar integrierte social media Ansätze quasi als Zusatzfunktionalität, ein zumindest vermittelt, umfangreiches e-book-Angebot, kostenlos für den Anwender mit gefühlt zielgerichteter „verträglicher“ Werbung. Einfach. Klar. Da denkt man über ein Investment nicht wirklich lange nach. Schnell ist über die Plattform companisto ein Investment gezeichnet, welches eine Familie in mancher Region in Afrika ein paar Wochen durchbringt. Die Plattform selber: schlank, klar und einfach. Die Verträge? Schauen wir mal. Auch hier gilt: pay and pray!
Was mir bei readfy auffiel: Klares Geschäftmodell, klarer Markt und auch ein klarer viraler Effekt führen zum Investment! Wie bei keinem anderen crowd-Investment von mir, war der medial, virale Effekt für ein Engagement nicht zu unterschätzen. Von unterschiedlichen Seiten und „social Media-Freunden“ wird man auf readfy angesprochen (an dieser Stelle Grüße an den beharrlichen Thomas ;-) ). Und so kommt es auch: 100.000 € in weniger als 24 Stunden, 500.000 € in weniger als sechs Wochen. 1.363 companisten investieren durchschnittlich 366 € in „eine App“ – bitte den Begriff entschuldigen - zu einer Bewertung von 1 Mio. Ein typisches Seed-Investment in der Ausstattungslinie classic line. Freue mich auf den Download der beta. Für die Urlaubslektüre wird es allerdings eng.
Grüsse von Bornholm!
Donnerstag, 24. Juli 2014
AdHoc von Urbanara
Ups, heute kam dann per Mail eine AdHoc-Meldung von Bergfürst und Urbanara: CashOut oder doch ein neuer Investor für die anstehende Investmentrunde? Kurz mal trotz horrender Roaming-Gebühren von unterwegs gecheckt: Managementveränderung; einer der Gründer geht von Bord; der „Neue“ wird kurz vorgestellt. Also alles aus Sicht eines Investors eher ein normaler Vorgang in Wachstumsunternehmen. Wir kommunizieren immer, daß das Team um die ursprünglichen Gründer „herum“ wächst. Bin gespannt, wie die crowd das sieht. Aber der Kurs pendelt sich weiter bei € 9,50 ein. Mich interessiert jetzt wirklich mal der Stand der neuen (notwendigen) Finanzierungsrunde. Aber alles weitere sicherlich auf der HV.
Ach, ja. Wo bleibt eigentlich die versprochene Beta meiner readfy-App? Wurde ja allen companisten für Anfang Juli versprochen. Nachfassen? Nein, ich mache doch erst mal weiter Urlaub und bleibe in diesem Jahr bei der klassisch gedruckten Ausgabe der Urlaubslektüre.
Ach, ja. Wo bleibt eigentlich die versprochene Beta meiner readfy-App? Wurde ja allen companisten für Anfang Juli versprochen. Nachfassen? Nein, ich mache doch erst mal weiter Urlaub und bleibe in diesem Jahr bei der klassisch gedruckten Ausgabe der Urlaubslektüre.
Freitag, 18. Juli 2014
Gerade Immobilien im Angebot
Bergfürst hatte es ja schon lange angekündigt: Immobilieninvestments gehören auf eine crowd-Investing-Plattform. Selbstbestimmte Privatinvestoren wünschen auch diese Assetklasse. Und jetzt ging es Schlag auf Schlag. Zumindest gefühlt präsentieren sich nahezu zeitgleich zwei Immobileninvestments: das Middendorf Haus in Hamburg auf Bergfürst und WEISSENHAUS, ein 5-Sterne Luxusressort an der Ostsee auf companisto.
Die Zeichnungsphase für das Middendorf Haus beginnt im September. Also noch ausreichend Zeit sich über das Investment zu informieren. 3,5 % Verzinsung, nicht ganz uninteressant gegenüber unserem aktuellen Sparbuch. Ich hätte mir aber eher wieder ein Angebot für eine Unternehmensbeteiligung auf Bergfürst gewünscht. WEISSENHAUS dagegen gibt auf companisto Gas, verspricht eine Verzinsung von mindestens 4% und hat nach rund zwei Tagen etwas mehr als 1,2 Mio. € eingesammelt. Das Funding-Maximum von 2 Mio. € scheint schon bald erreichbar.
Immobilien sind eine Risikoklasse bei dem Chancen/Risiken in einem anderen Verhältnis stehen als bei einer klassischen Unternehmensbeteiligung. Sicherlich ist das ganze Thema bei Immobilien leichter nachvollziehbar, vom Markt her transparenter und rechenbarer. Mal schauen, wieviel Informationen die Unterlagen hergeben. Jeder der bereits eigene Immobilien im Bestand hat weiß, das auch 3-4% erstmal verdient werden müssen. Aber, ich bleibe tapfer und schau´ wirklich nur und muß erst einmal die Teilnahme an der Urbanara-Hauptversammlung in Berlin in meine Reiseplanung integrieren.
Heute kam dann auch der Gutschein für mein protonet-Investment. Will ich die Maya wirklich? Generell nicht uninteressant, aber aktuell nicht noch eine Hard-/Software-Lösung zu Hause, vielleicht später ...
Die Zeichnungsphase für das Middendorf Haus beginnt im September. Also noch ausreichend Zeit sich über das Investment zu informieren. 3,5 % Verzinsung, nicht ganz uninteressant gegenüber unserem aktuellen Sparbuch. Ich hätte mir aber eher wieder ein Angebot für eine Unternehmensbeteiligung auf Bergfürst gewünscht. WEISSENHAUS dagegen gibt auf companisto Gas, verspricht eine Verzinsung von mindestens 4% und hat nach rund zwei Tagen etwas mehr als 1,2 Mio. € eingesammelt. Das Funding-Maximum von 2 Mio. € scheint schon bald erreichbar.
Immobilien sind eine Risikoklasse bei dem Chancen/Risiken in einem anderen Verhältnis stehen als bei einer klassischen Unternehmensbeteiligung. Sicherlich ist das ganze Thema bei Immobilien leichter nachvollziehbar, vom Markt her transparenter und rechenbarer. Mal schauen, wieviel Informationen die Unterlagen hergeben. Jeder der bereits eigene Immobilien im Bestand hat weiß, das auch 3-4% erstmal verdient werden müssen. Aber, ich bleibe tapfer und schau´ wirklich nur und muß erst einmal die Teilnahme an der Urbanara-Hauptversammlung in Berlin in meine Reiseplanung integrieren.
Heute kam dann auch der Gutschein für mein protonet-Investment. Will ich die Maya wirklich? Generell nicht uninteressant, aber aktuell nicht noch eine Hard-/Software-Lösung zu Hause, vielleicht später ...
Montag, 30. Juni 2014
Post von Bergfürst
Heute kam sie dann, die Einladung zur ersten ordentlichen Hauptversammlung der URBANARA Home AG, mein erstes Investment mit der Crowd aus November letzten Jahres. Urbanara baut eine eigene Online-Marke für Wohnaccessoires und Heimtextilien auf. Richtig rein in den Retail Sektor, herausfordernd und die Finanzierung muß immer mit einem notwendig steilen Wachstumskurs mithalten. Marken werden heute schneller aufgebaut - oder gar nicht.
Was hat mich bewogen in Urbanara zu investieren? Generell der Charme von Online Geschäftsmodellen, der Markt ist nachvollziehbar, aber auch die Professionalität der Plattform Bergfürst für das crowdinvesting selber. Selbstbestimmtes Investieren in ein Geschäftsmodell, verbunden mit handelbaren Anteilen und einer Kursentwicklung daraus in Form einer Aktie. Man hat Grosses vor. Und dann lese ich, auch Immobilien sollen in das Bergfürst-Angebot. Langsam, langsam. Erstmal schauen, wie es sich mit Urbanara weiter entwickelt.
Wie habe ich denn die bisherigen acht Monate erlebt, die ich investiert bin? Der Kurs nach Start vom Ausgabekurs 10 € erstmal auf 11 € hochgegangen, dann über Monate immer stabil über 10 € und dann am 3.6. eine deutliche Korrektur auf 9,25 €. Was war passiert? Geben die Quartalsberichte Aufschluss? Was wird im Bergfürst-Forum bei den Fragen an Urbanara oder im Blog diskutiert? Dann müssen wir uns mal einarbeiten. Ach ja, Anfang Juni gab es dann auch ein Wandeldarlehen der Altgesellschafter und die Möglichkeit, das auf bis zu 2 Mio € aufgestockt werden kann. Kenn´ ich irgendwie: Runde bekommen wir nicht zeitlich hin, also erstmal müssen die Altinvestoren mit einer "Brücke" ran, quasi im Vorgriff auf die nächste Finanzierungsrunde. Ein Wandeldarlehen ist da schon ein praktisches Werkzeug.
Ach ja, die Hauptversammlung am 8.8. in Berlin. Mal schauen, ob es sich einrichten lässt. Neugierig wäre ich schon.
Was hat mich bewogen in Urbanara zu investieren? Generell der Charme von Online Geschäftsmodellen, der Markt ist nachvollziehbar, aber auch die Professionalität der Plattform Bergfürst für das crowdinvesting selber. Selbstbestimmtes Investieren in ein Geschäftsmodell, verbunden mit handelbaren Anteilen und einer Kursentwicklung daraus in Form einer Aktie. Man hat Grosses vor. Und dann lese ich, auch Immobilien sollen in das Bergfürst-Angebot. Langsam, langsam. Erstmal schauen, wie es sich mit Urbanara weiter entwickelt.
Wie habe ich denn die bisherigen acht Monate erlebt, die ich investiert bin? Der Kurs nach Start vom Ausgabekurs 10 € erstmal auf 11 € hochgegangen, dann über Monate immer stabil über 10 € und dann am 3.6. eine deutliche Korrektur auf 9,25 €. Was war passiert? Geben die Quartalsberichte Aufschluss? Was wird im Bergfürst-Forum bei den Fragen an Urbanara oder im Blog diskutiert? Dann müssen wir uns mal einarbeiten. Ach ja, Anfang Juni gab es dann auch ein Wandeldarlehen der Altgesellschafter und die Möglichkeit, das auf bis zu 2 Mio € aufgestockt werden kann. Kenn´ ich irgendwie: Runde bekommen wir nicht zeitlich hin, also erstmal müssen die Altinvestoren mit einer "Brücke" ran, quasi im Vorgriff auf die nächste Finanzierungsrunde. Ein Wandeldarlehen ist da schon ein praktisches Werkzeug.
Ach ja, die Hauptversammlung am 8.8. in Berlin. Mal schauen, ob es sich einrichten lässt. Neugierig wäre ich schon.
Montag, 23. Juni 2014
Ich hab´s schon wieder getan
Heute war es dann soweit. Ich habe mein drittes Crowd-Investment durchgeführt. Irgendwie spontan. protonet hatte ich schon beobachtet. Die ersten 1,5 Mio. € waren ja in rund 10 Stunden zusammen. Die Runde wurde noch mal geöffnet, die nächsten 1,5 Mio. € waren dann in fünf Tagen eingesammelt. Geworben wurde damit, das man so immer mehr von Investoren unabhängig wird. Da ist Verstand dran! Ein klassische Finanzierungsrunde in früher Unternehmensphase für ein B2C-Hardwareprodukt will ich aktuell für Deutschland mal als nahezu unmöglich bezeichnen! Aber sind die rund 1.800 Investoren mit durchschnittlichem Invest von ca. 1.600 € alle dumm? Was treibt diese und damit auch mich?
Ja, es kommt eine gewisse Dynamik auf, man will dabei sein. In den Verträgen steht klar, zahle, du hat nichts zu sagen, das ganze lebt vom Prinzip Hoffnung. pay and pray. Aber irgendwie hat ein solches Investment eine gewissen Charme, man identifiziert sich irgendwie mit dem Thema. Zumindest zum Zeitpunkt des einzelnen Investments.
Und weil es mein drittes Crowd-Investment ist, will ich einfach mal lose über die Entwicklung der Investments berichten, quasi als Tagebuch. Es wird ja einiges drüber geschrieben, teilweise gibt es auch um das Thema einen Hype. Nachdem ich nun seit 15 Jahren als Seedinvestor und mit der EnjoyVenture unterwegs bin, glaube ich, daß Crowdinvestments mittel- und langfristig vielleicht einen Platz in der Frühfinanzierung bekommen können. So wird auch insgesamt die Gründungsdynamik gestärkt. Nicht jedes Geschäftsmodell braucht den klassischen Investor oder einen VC!
Und auch spannend: der Vergleich der Plattformen Bergfürst mit urbanara, companisto mit readfy und letztendlich seedmatch mit protonet. Unterschiedliche Ausgestaltung der Beteiligungen, unterschiedliche Ansätze in der Plattform selber und in der Investorenkommunikation. Ich bin gespannt, wie es weitergeht! Also dranbleiben, freu´ mich auf Leser!
Ja, es kommt eine gewisse Dynamik auf, man will dabei sein. In den Verträgen steht klar, zahle, du hat nichts zu sagen, das ganze lebt vom Prinzip Hoffnung. pay and pray. Aber irgendwie hat ein solches Investment eine gewissen Charme, man identifiziert sich irgendwie mit dem Thema. Zumindest zum Zeitpunkt des einzelnen Investments.
Und weil es mein drittes Crowd-Investment ist, will ich einfach mal lose über die Entwicklung der Investments berichten, quasi als Tagebuch. Es wird ja einiges drüber geschrieben, teilweise gibt es auch um das Thema einen Hype. Nachdem ich nun seit 15 Jahren als Seedinvestor und mit der EnjoyVenture unterwegs bin, glaube ich, daß Crowdinvestments mittel- und langfristig vielleicht einen Platz in der Frühfinanzierung bekommen können. So wird auch insgesamt die Gründungsdynamik gestärkt. Nicht jedes Geschäftsmodell braucht den klassischen Investor oder einen VC!
Und auch spannend: der Vergleich der Plattformen Bergfürst mit urbanara, companisto mit readfy und letztendlich seedmatch mit protonet. Unterschiedliche Ausgestaltung der Beteiligungen, unterschiedliche Ansätze in der Plattform selber und in der Investorenkommunikation. Ich bin gespannt, wie es weitergeht! Also dranbleiben, freu´ mich auf Leser!
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