#readfy
Und zum Jahreswechsel hat dann auch bei readfy die notwendige Finanzierungsrunde geklappt. Ein neuer, regional aufgestellter Seedfonds aus NRW mit einem sehr erfahrenem Management hat sein erstes Investment beschlossen. Ok, ganz unschuldig bin ich jetzt da nicht daran, aber die crowd als Vorfeldorganisation für Investoren ist ein interessanter Ansatz.
Zum Fondsinvestment nur eins: es ist ein klares Investment in das Team. Und es gibt perspektivisch einige wirklich sinnvolle und nachhaltige Erlösquellen, die readfy sich erschließen will und die uns attraktiv erscheinen. Nicht nur ich, auch die crowd, die neuen Investoren, aber auch die perspektivisch neuen Investoren sind gespannt auf die weitere Entwicklung.
#protonet
Das protonet meiner Meinung nach mit die größten Herausforderungen in unserem kleinen Crowd-Labor hat, habe ich schon Ende des letzten Jahres skizziert.
Nun erreicht uns die folgende Nachricht: protonet goes US und wird Teil des YCombinators, einem Startup Accelerator, der sich jetzt mit seinem erfolgreichen Programm den etwas reiferen Startup´s zuwendet. Spannend. Dieser Schritt von protonet öffnet einige Interpretationsmöglichkeiten: der letzte Versuch vielleicht der Wettbewerb deutscher und amerikanischer StartUp-Eco-Systeme, bei dem es mal wieder einen Sieger gibt. Irgendwie drängt sich mit da der Gedanke auf, wenn ich den Blogbeitrag bei protonet zum US-skip lese.
Darüber hinaus finde ich auch noch folgende interessante Info: Die protonet-Mannschaft verstärkt sich um einen erfahrenen Manager für Vertrieb und Marketing. Ich denke, das kann protonet in dem herausfordernden Hardwaresektor mit all den Fragen rund um Wettbewerb, Partnermanagement oder Pricing gut vertragen. Wir sind gespannt auf die Entwicklung. Ich denke, das war eine (vielleicht letzte) Chance für protonet.
Und aller guten Dinge sind 3:
#urbanara
Irgendwie scheint sich die vom mir gefühlt solide Entwicklung zu bestätigen: In einer Nachricht, welche die crowd Mitte Februar erreicht, wird zum Einen von einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft berichtet, aber auch von einem abgeschlossenen 3 Mio. € Investment durch einen strategischen Investor.
Gut, das Weihnachtsgeschäft und seine Skalierung kann man mit den bisherigen Aufbauerfahrung hinbekommen. Was aber aus meiner Sicht interessant ist, wer bei urbanara als Investor auftaucht: Die Unternehmensgruppe Brüder Schlau aus Porta Westfalica. Der neue Investor kommt aus Ostwestfalen Lippe, wurde 1921 gegründet und ist heute als Groß- und Einzelhändler im Handwerkerbedarf, sowie dem Baumarkt-Segment unterwegs. Ein strategischer Investor aus dem deutschen Mittelstand, der sich ein solches Investment sicherlich sehr gut überlegt und auch gerechnet hat. Solche Investoren tauchen in den letzten Jahren vermehrt auf dem Beteiligungsmarkt auf: Mittelstand, über Generationen solide entwickelt, strategische Direktinvestments in innovative Unternehmen mit verwanden Geschäftsmodellen und Branchen. Von solchen Investoren brauchen wir mehr in Deutschland.
Was der Eintritt eine strategischen Investors für die Exit-Perspektive des Investments heißt, müssen wir einmal abwarten. Der Trend geht sicherlich eher zu einer Ablösung der crowd mit einer nicht wirklich risiko- oder ventureadäquaten, aber sicher soliden Rendite.
Zur urbanara-Kursentwicklung haben die Entwicklungen allerdings nichts beigetragen, wir bewegen uns nach wie vor rund 30% unter Ausgabepreis. Ich denke, alle crowd-Investoren lassen ihren Anteil einfach einmal liegen.
Alle drei Entwicklungen sind keine Erfolgsgarantie eines jeden Einzelinvestments aus unserem crowd-Labor, aber wir können einfach einmal durchatmen, weiter beobachten und reifen lassen.
Aller guten Dinge sind 3: Ein Tagebuch persönlicher Crowd-Investments in #urbanara #readfy #protonet
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Dienstag, 23. Februar 2016
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Wie sieht´s denn im crowd-Portfolio aus
#readfy
Regelmäßig bekommen die Investoren ein schlankes Reporting mit den wesentlichen Informationen. Es scheinen wohl auch interessierte Marktbegleiter in der crowd zu sein. Ein Thema, das sicherlich irgendwann auch mal einen eigenen blogpost wert ist. Ansonsten ist es still im readfy. Zu still? Aber warten wir mal die anstehende Investmentrunde ab, ob es sich das fügt. Aus Spaß habe ich gerade mal in die ursprüngliche Planung für die crowd-Finanzierung reingeschaut: 2015 wollte man mit € 3 Mio. Umsatz abschließen – Auch hier gilt: Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum.
#protonet
Wenn ein Quartalsbericht mit Worten wie „intensiv und spannend“ beginnt und auch aktuell „nachhaltiges Umsatzwachtum vorbereitet wird“ zeigt das mir, das Investment befindet sich in keinem leichten Wetter. Die Entwicklung der richtigen Partnerstrukturen als letztendlicher Schlüssel zu Umsätzen ist im Frühphasenbereich nicht leicht. Schon gar nicht ersetzen diese die eigenen unbedingt norwendigen massiven Verkaufsanstrengungen. protonet ist gefühlt das Unternehmen in meinem kleinen crowd-Labor mit den aktuell gerade größten Herausforderungen.
#urbanara
Was ich inhaltlich zumindest aus dem Web und dem Reporting erlebe ist eine solide Entwicklung - Schrittchen für Schrittchen. Sicherlich einmal anders angetreten und auch der crowd verkauft, aber manches Investment stehet nach zwei Jahren oftmals in schwierigerem Fahrwasser. Das der Kurs der Aktien im Plattformhandel von ursprünglich €10 auf aktuell um € 6,50 gefallen ist, zeigt vielleicht insgesamt den Trend zu oftmals zu hohen Einstiegsbewertungen. Und die sind in der crowd vielleicht einfacher durchzusetzen. Wie sich mir die aktuelle Unternehmenslage jedoch darstellt, spiegelt der ermittelte Preistrend jedoch nicht vollständig das Investment wider. Halbwegs erreichte Planungen, ein nicht unattraktives Marktsegment, Teamentwicklung in die richtige Richtung und auch durchgeführte Finanzierungsmaßnahmen rechtfertigen mit der VC-Brille nach zwei Jahren nicht unbedingt eine nahezu Bewertungshalbierung. Und wir wissen, das Bäume nicht in den Himmel wachsen, vielleicht fehlt der crowd der lange Atem.
Regelmäßig bekommen die Investoren ein schlankes Reporting mit den wesentlichen Informationen. Es scheinen wohl auch interessierte Marktbegleiter in der crowd zu sein. Ein Thema, das sicherlich irgendwann auch mal einen eigenen blogpost wert ist. Ansonsten ist es still im readfy. Zu still? Aber warten wir mal die anstehende Investmentrunde ab, ob es sich das fügt. Aus Spaß habe ich gerade mal in die ursprüngliche Planung für die crowd-Finanzierung reingeschaut: 2015 wollte man mit € 3 Mio. Umsatz abschließen – Auch hier gilt: Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum.
#protonet
Wenn ein Quartalsbericht mit Worten wie „intensiv und spannend“ beginnt und auch aktuell „nachhaltiges Umsatzwachtum vorbereitet wird“ zeigt das mir, das Investment befindet sich in keinem leichten Wetter. Die Entwicklung der richtigen Partnerstrukturen als letztendlicher Schlüssel zu Umsätzen ist im Frühphasenbereich nicht leicht. Schon gar nicht ersetzen diese die eigenen unbedingt norwendigen massiven Verkaufsanstrengungen. protonet ist gefühlt das Unternehmen in meinem kleinen crowd-Labor mit den aktuell gerade größten Herausforderungen.
#urbanara
Was ich inhaltlich zumindest aus dem Web und dem Reporting erlebe ist eine solide Entwicklung - Schrittchen für Schrittchen. Sicherlich einmal anders angetreten und auch der crowd verkauft, aber manches Investment stehet nach zwei Jahren oftmals in schwierigerem Fahrwasser. Das der Kurs der Aktien im Plattformhandel von ursprünglich €10 auf aktuell um € 6,50 gefallen ist, zeigt vielleicht insgesamt den Trend zu oftmals zu hohen Einstiegsbewertungen. Und die sind in der crowd vielleicht einfacher durchzusetzen. Wie sich mir die aktuelle Unternehmenslage jedoch darstellt, spiegelt der ermittelte Preistrend jedoch nicht vollständig das Investment wider. Halbwegs erreichte Planungen, ein nicht unattraktives Marktsegment, Teamentwicklung in die richtige Richtung und auch durchgeführte Finanzierungsmaßnahmen rechtfertigen mit der VC-Brille nach zwei Jahren nicht unbedingt eine nahezu Bewertungshalbierung. Und wir wissen, das Bäume nicht in den Himmel wachsen, vielleicht fehlt der crowd der lange Atem.
Freitag, 31. Juli 2015
Und wie steht es so bei unseren Investments im crowd-Labor
In der Investorenkommunikation bei Protonet läuft es jetzt aus meiner Sicht. Man hinkt der ursprünglichen Planung ein Stück hinterher, aber gefühlt alles noch im Rahmen. Aber bitte nicht immer zu viel mit Produkt und Technologie beschäftigen. Den strategischen Kommunikationsschwenk von einer Hardware-Ausrichtung hin zu einer Kollaborationslösung ist sinnvoll und richtig.
Auch bei Protonet steht eine Finanzierungsrunde an. Ein kapitalintensives Geschäftsmodell eben. Aber auch hier ist dann noch die notwendige Zwischenfinanzierung in Arbeit. Mit Begriffen wie pre round hört sich das dann auch gar nicht mehr so dramatisch an.
Readfy zeichnet sich ja durch ein recht schlankes Reporting aus. Interessant ist dabei der Hinweis, das man in der investierten crowd auch Marktbegleiter und strategische Investoren vermutet, die ein zu detaillierter Blick auf die Ist-Zahlen vielleicht eher verwirren könnte. Darum zeigen kurze und übersichtliche Berichte im Wesentlichen eine ordentliche Entwicklung der Plattformnutzung durch die Leser, wenn auch auf recht niedrigem Niveau. Die im Projekt bisher investierten Mittel sind ja auch eher überschaubar. Die (unbedingt notwendige) Finanzierungsrunde ist in Arbeit. Das wird am Finanzierungsmarkt aber nicht einfach, weil sich Readfy gerade zwischen einem unbedingt notwendigen nachhaltigen Nachweis des Proof of Concept und der geringen Reichweite der crowd Finanzierung befindet. Ich bin da mal Optimist, das bekommt man auch hin.
Bei Urbanara verläuft die Geschäftsentwicklung weitgehend nach Plan. Was aber besonders wichtig ist: Das Unternehmen schließt eine Finanzierungsrund über 5,4 Mio. € ab. Jetzt kennt der Erfolg natürlich viele Väter. Das ist aber egal. Wichtig ist, das die bestehenden Investoren gemeinsam mit einem neuen Investor an das Unternehmen glauben. Mal schauen, ob ich da etwas recherchiere und über die Finanzierung etwas detailliertere Informationen finde. Der aktuelle „Börsenkurs“ liegt rund 20% unter meinem Investment. Also zu teuer eingestiegen, zumindest für den Moment.
Also zusammengefasst: Alle Beteiligungen gibt es noch. Die in den verschiedenen Reportings berichteten Entwicklungen zeigen typische Merkmale einer Frühphasenfinanzierung: Produktanpassungen, Brückenfinanzierung oder nicht erreichte Planungen. Aber bisher im Labor nichts wirklich Dramatisches.
Auch bei Protonet steht eine Finanzierungsrunde an. Ein kapitalintensives Geschäftsmodell eben. Aber auch hier ist dann noch die notwendige Zwischenfinanzierung in Arbeit. Mit Begriffen wie pre round hört sich das dann auch gar nicht mehr so dramatisch an.
Readfy zeichnet sich ja durch ein recht schlankes Reporting aus. Interessant ist dabei der Hinweis, das man in der investierten crowd auch Marktbegleiter und strategische Investoren vermutet, die ein zu detaillierter Blick auf die Ist-Zahlen vielleicht eher verwirren könnte. Darum zeigen kurze und übersichtliche Berichte im Wesentlichen eine ordentliche Entwicklung der Plattformnutzung durch die Leser, wenn auch auf recht niedrigem Niveau. Die im Projekt bisher investierten Mittel sind ja auch eher überschaubar. Die (unbedingt notwendige) Finanzierungsrunde ist in Arbeit. Das wird am Finanzierungsmarkt aber nicht einfach, weil sich Readfy gerade zwischen einem unbedingt notwendigen nachhaltigen Nachweis des Proof of Concept und der geringen Reichweite der crowd Finanzierung befindet. Ich bin da mal Optimist, das bekommt man auch hin.
Bei Urbanara verläuft die Geschäftsentwicklung weitgehend nach Plan. Was aber besonders wichtig ist: Das Unternehmen schließt eine Finanzierungsrund über 5,4 Mio. € ab. Jetzt kennt der Erfolg natürlich viele Väter. Das ist aber egal. Wichtig ist, das die bestehenden Investoren gemeinsam mit einem neuen Investor an das Unternehmen glauben. Mal schauen, ob ich da etwas recherchiere und über die Finanzierung etwas detailliertere Informationen finde. Der aktuelle „Börsenkurs“ liegt rund 20% unter meinem Investment. Also zu teuer eingestiegen, zumindest für den Moment.
Also zusammengefasst: Alle Beteiligungen gibt es noch. Die in den verschiedenen Reportings berichteten Entwicklungen zeigen typische Merkmale einer Frühphasenfinanzierung: Produktanpassungen, Brückenfinanzierung oder nicht erreichte Planungen. Aber bisher im Labor nichts wirklich Dramatisches.
Samstag, 20. Juni 2015
Bergfürst und die Banklizenz
Wer hier im Blog ein wenig stöbert, erkennt schon in den ersten Beiträgen meine grundsätzlich positive Grundhaltung zum Bergfürst-Ansatz. Klar, einige Veränderungen in der Kommunikationsstrategie hat es gegeben: Crowdinvesting - Dann kamen Immobilen als neue Asset-Klasse hinzu - Es folgte der aus meinem persönlichen Empfinden her schräge Begriff des Neo-Investing als Markenbotschaft. Aber das ist nur ein Begriff. Eine Banklizenz ist nicht zu unterschätzen. In diesem Thema steckt richtig, richtig viel Arbeit verbunden mit hohen Kosten. Eigenverantwortliches Investieren und das direkt in reifere und innovative Unternehmen: das war für mich immer Kernbotschaft und Motivation zugleich. Das ganze dann noch auf Basis eines BAFIN-Regelwerkes einer Bank: ein klares Differenzierungsmerkmal auch gegenüber anderen Plattformen am Markt. Handelbare Anteile rundeten dann den Ansatz ab.
Leider kam Bergfürst mit den versprochenen Investmentchancen nicht wirklich in die Schuhe. Über lange Zeit mit Urbanara eine einzige Unternehmensbeteiligung im Angebot, gefolgt von einer Immobile in Hamburg und jetzt: Wir geben die BAFIN-Zulassung zurück. Diese Botschaft lässt aufhorchen. Klar, ein StartUp muss flexibel sein; auf Marktveränderungen reagieren und immer die Kosten- und Erlösstrukturen des Unternehmens im Blick haben. Wir als Investoren fordern das und Bergfürst hat nichts anderes gemacht: Kosten-/ Nutzenverhältnis analysieren und daraus ableiten, was das Geschäft beeinflusst und was der Markt möchte. Die BAFIN-Lizenz hat dann wohl die Messlatte zu hoch gelegt um ein modernes Finanzierungsinstrument zu entwickeln. Regulierung und Corporate-Governance sind halt immer die andere Seite der Medaille. Alles was mit BAFIN zu tun hat, ist auch noch teuer. Das können wir aus den eigenen Erfahrungen als kleiner Frühphaseninvestor mit einem inzwischen BAFIN-lizensierten Frühphasenfonds bestätigen. Meine Partner haben mir zur Sicherheit nicht einmal alle in diesem Prozess entstanden internen und externen Kosten genannt. Mit diesem Hintergrundwissen ist die Reaktion und Vorgehensweise von Bergfürst nachvollziehbar. Kosten, regulierte Prozesse und Reporting können kleine Unternehmen oftmals nicht wirklich (wirtschaftlich) leisten.
Die neu angebotenen Beteiligungen über Bergfürst sind dann inzwischen über ein klassisches paritätisches Darlehen abgebildet. Grundsätzlich ok. Bei der Beteiligung Urbanara konnte man quasi in Echtzeit die Konsequenzen miterleben, welche die Anforderung an eine öffentlich angebotene Direktbeteiligung in Verbindung mit der Regulierung entstehen. Die durchgeführten Hauptversammlungen zeigten, wie die eigentliche Beteiligungsstruktur passend gemacht wurde.
Inzwischen wurde auch die Mindestinvestmenthöhe bei Bergfürst auf nur 10 Euro gesenkt. Aus meiner Sicht entbehrlich. Aber jetzt gilt es, die vorerst letzte Chance von Bergfürst zu nutzen: Wir wollen solide Investmentprojekte sehen.
Ergänzung und Ausblick vom 02.09.2015:
Inzwischen sind ja zwei weitere Investments auf Bergfürst möglich: die Uhrenmarke C.H. Wolf und Geile Weine. Beide Themen sind meiner Meinung nach wirklich Geschmacksache. Die Investments laufen von Außen betrachtet auch eher schleppend. Aus meiner Sicht heißt es jetzt für die Plattform um so mehr, Gas geben und wirklich kurz- und mittelfristig solide Projekte zeigen!
Leider kam Bergfürst mit den versprochenen Investmentchancen nicht wirklich in die Schuhe. Über lange Zeit mit Urbanara eine einzige Unternehmensbeteiligung im Angebot, gefolgt von einer Immobile in Hamburg und jetzt: Wir geben die BAFIN-Zulassung zurück. Diese Botschaft lässt aufhorchen. Klar, ein StartUp muss flexibel sein; auf Marktveränderungen reagieren und immer die Kosten- und Erlösstrukturen des Unternehmens im Blick haben. Wir als Investoren fordern das und Bergfürst hat nichts anderes gemacht: Kosten-/ Nutzenverhältnis analysieren und daraus ableiten, was das Geschäft beeinflusst und was der Markt möchte. Die BAFIN-Lizenz hat dann wohl die Messlatte zu hoch gelegt um ein modernes Finanzierungsinstrument zu entwickeln. Regulierung und Corporate-Governance sind halt immer die andere Seite der Medaille. Alles was mit BAFIN zu tun hat, ist auch noch teuer. Das können wir aus den eigenen Erfahrungen als kleiner Frühphaseninvestor mit einem inzwischen BAFIN-lizensierten Frühphasenfonds bestätigen. Meine Partner haben mir zur Sicherheit nicht einmal alle in diesem Prozess entstanden internen und externen Kosten genannt. Mit diesem Hintergrundwissen ist die Reaktion und Vorgehensweise von Bergfürst nachvollziehbar. Kosten, regulierte Prozesse und Reporting können kleine Unternehmen oftmals nicht wirklich (wirtschaftlich) leisten.
Die neu angebotenen Beteiligungen über Bergfürst sind dann inzwischen über ein klassisches paritätisches Darlehen abgebildet. Grundsätzlich ok. Bei der Beteiligung Urbanara konnte man quasi in Echtzeit die Konsequenzen miterleben, welche die Anforderung an eine öffentlich angebotene Direktbeteiligung in Verbindung mit der Regulierung entstehen. Die durchgeführten Hauptversammlungen zeigten, wie die eigentliche Beteiligungsstruktur passend gemacht wurde.
Inzwischen wurde auch die Mindestinvestmenthöhe bei Bergfürst auf nur 10 Euro gesenkt. Aus meiner Sicht entbehrlich. Aber jetzt gilt es, die vorerst letzte Chance von Bergfürst zu nutzen: Wir wollen solide Investmentprojekte sehen.
Ergänzung und Ausblick vom 02.09.2015:
Inzwischen sind ja zwei weitere Investments auf Bergfürst möglich: die Uhrenmarke C.H. Wolf und Geile Weine. Beide Themen sind meiner Meinung nach wirklich Geschmacksache. Die Investments laufen von Außen betrachtet auch eher schleppend. Aus meiner Sicht heißt es jetzt für die Plattform um so mehr, Gas geben und wirklich kurz- und mittelfristig solide Projekte zeigen!
Freitag, 27. Februar 2015
Eine Wasserstandsmeldung zwischendurch
Nachricht von urbanara: Gut im neuen Jahr angekommen, sowohl im abgeschlossenen Weihnachtsgeschäft, als auch im traditionell eher ruhigen Monat Januar. Die Planung wurde übertroffen. Aber die Kursentwicklung spiegelt das nicht wieder. Die urbanara-Aktie steht eher am unteren Rand der bisherigen Kursentwicklung bei aktuell um 8,00 Euro. Dem steht der Ausgabekurs von 10,00 Euro aus November 2013 gegenüber. Der Dax liegt im vergleichbaren Zeitraum um ca. 25% höher. Bei der Plattform haben natürlich die gehandelten geringen Volumina eine gewisse Auswirkung, crowd-Investments brauchen halt einen langen Atem.
Dann will ich noch mal kurz auf die Kommunikation und die Berichterstattung meiner anderen Investments schauen. (Pro-)Aktive Kommunikation zu Investoren (aller Art) ist wichtig:
Bei Readfy auf companisto sind die neusten updates für die Investoren aus Februar. Wurde auch Zeit seit November. Gefühlt kommen wir bei Readfy jetzt in eine nicht einfache Situation: Die Zahlen, die seit launch erreicht wurden, sind prima, aber ob die Kennzahlen nachhaltig solide sind und auch nachweißlich weiter wachsen, dazu sind wir noch nicht lang genug am Markt. Auf der anderen Seite hat die crowd-Finanzierung nicht wirklich Reichweite geschaffen um diese Nachweise für "den traction suchenden Investor" zu überzeugen. Darum ist die vorgenommene Kostenreduzierung richtig. Aber mal schauen, vielleicht rufe ich mal bei Readfy an.
Und bei protonet? Hier ist das letzte Investorenupdate von Ende Februar. Kurz und knapp, aber aus meiner Sicht alle notwendigen Informationen enthalten. Die protonet-Server gibt es jetzt auch bei gravis, da wir es jetzt keine Stückzahlen hageln, ich finde aber so einen Vertriebskanal für die generelle Akzeptanz wichtig. Vielleicht schaue ich bei protonet auf der CeBit vorbei. Mal sehen.
Dann will ich noch mal kurz auf die Kommunikation und die Berichterstattung meiner anderen Investments schauen. (Pro-)Aktive Kommunikation zu Investoren (aller Art) ist wichtig:
Bei Readfy auf companisto sind die neusten updates für die Investoren aus Februar. Wurde auch Zeit seit November. Gefühlt kommen wir bei Readfy jetzt in eine nicht einfache Situation: Die Zahlen, die seit launch erreicht wurden, sind prima, aber ob die Kennzahlen nachhaltig solide sind und auch nachweißlich weiter wachsen, dazu sind wir noch nicht lang genug am Markt. Auf der anderen Seite hat die crowd-Finanzierung nicht wirklich Reichweite geschaffen um diese Nachweise für "den traction suchenden Investor" zu überzeugen. Darum ist die vorgenommene Kostenreduzierung richtig. Aber mal schauen, vielleicht rufe ich mal bei Readfy an.
Und bei protonet? Hier ist das letzte Investorenupdate von Ende Februar. Kurz und knapp, aber aus meiner Sicht alle notwendigen Informationen enthalten. Die protonet-Server gibt es jetzt auch bei gravis, da wir es jetzt keine Stückzahlen hageln, ich finde aber so einen Vertriebskanal für die generelle Akzeptanz wichtig. Vielleicht schaue ich bei protonet auf der CeBit vorbei. Mal sehen.
Donnerstag, 6. November 2014
Heute dann mal Einiges im Posteingang
Als erstes finde ich heute im Posteingang ein Investoren-Update von companisto zu readfy: Aus meiner Sicht eher ein inhaltlicher, qualitativer Bericht. Der Zahlenteil, welcher aus meiner Sicht auch zu jedem ordentlichen Update gehört, ist doch sehr dünn. Ich wünsche mir die regelmäßige Information zu geschäftsrelevanten KPI´s, aber dazu gibt es auch schon Diskussionen im Blog. Dann auch noch der Hinweis zu einer geplanten Finanzierungsrunde Anfang nächsten Jahres. Ich denke das ist bei dem Thema auch realistisch! Wichtig wäre, dass das Projekt zumindest auch einen ersten Nachweis von messbarer Kundentraktion zeigt!
Seedmatch und protonet will jetzt heute in der Investorenkommunikation auch nicht nachstehen: Quartalsreporting und ein Save-The-Date für einen Investorentag im neuen Jahr, gute Idee und Ansatz. Insgesamt wünsche ich mir für crowd-Investments, eine proaktive, offene Investorenkommunikation. Der Quartalsbericht mit dem ersten Distributor in der Schweiz und ca. 30 pro Tag ausgelieferten Servern wird im Blog sehr positiv diskutiert.
Und dann heute noch ein Jahresresümee von URBANARA: den Ansatz find´ ich gut, gerade die Kommunikation von URBANARA könnte aus meiner Sicht im Vergleich zu readfy und protonet proaktiver und häufiger erfolgen! Investoren sind ja einfach, kommuniziert einfach mehr und das mit den besten Grüßen nach Berlin!
Seedmatch und protonet will jetzt heute in der Investorenkommunikation auch nicht nachstehen: Quartalsreporting und ein Save-The-Date für einen Investorentag im neuen Jahr, gute Idee und Ansatz. Insgesamt wünsche ich mir für crowd-Investments, eine proaktive, offene Investorenkommunikation. Der Quartalsbericht mit dem ersten Distributor in der Schweiz und ca. 30 pro Tag ausgelieferten Servern wird im Blog sehr positiv diskutiert.
Und dann heute noch ein Jahresresümee von URBANARA: den Ansatz find´ ich gut, gerade die Kommunikation von URBANARA könnte aus meiner Sicht im Vergleich zu readfy und protonet proaktiver und häufiger erfolgen! Investoren sind ja einfach, kommuniziert einfach mehr und das mit den besten Grüßen nach Berlin!
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Finanzierungsrunde bei URBANARA
Bergfürst meldet: Die notwendige Finanzierungsrunde ist mit einem Mix aus Eigen- und Fremdkapital abgeschlossen. Die Mittel werden dabei durch Alt- und Neuinvestoren sowie Banken zur Verfügung gestellt – soweit zumindest die Meldung.
Sie zeigt aus meiner Sicht die typischen Herausforderungen, mit denen wir uns als Frühphaseninvestoren in unserem schwierigen Marktumfeld ständig auseinandersetzen müssen. Die Lücke zwischen Seed- oder A-Rundeninvestment und der anschließende Wachstumsfinanzierung ist groß und auch crowd-finanzierte Unternehmen haben diese zu meistern. Und da sind oft Kompromisse nötig: Altinvestoren müssen maßgeblich mit investieren, Brückenfinanzierungen in Darlehensform oder Banken sind ein Teil der Gesamtfinanzierung (was zumindest bei einem Geschäftsmodell wie bei URBANARA noch möglich ist). Obwohl wir uns in der Frühphase echtes Eigenkapital wünschen, sind auch die Finanzierungsreichweiten oftmals auch nicht wirklich in der Komfortzone. Anmerkung zu URBANARA: Reichweite bis Mitte nächsten Jahres und auch spannend ist der (notwendige) Beitrag des hoffentlich starken Weihnachtsgeschäftes dazu. Aber das Unternehmen strebt ja gemäß Quartalsbericht zum Jahresende die Profitabilität an. Also aus meiner Sicht „Im Westen nichts Neues ...“ – vereinzelte Blogger zu dem Thema schreiben schon über ihre kalten Füße.
Sie zeigt aus meiner Sicht die typischen Herausforderungen, mit denen wir uns als Frühphaseninvestoren in unserem schwierigen Marktumfeld ständig auseinandersetzen müssen. Die Lücke zwischen Seed- oder A-Rundeninvestment und der anschließende Wachstumsfinanzierung ist groß und auch crowd-finanzierte Unternehmen haben diese zu meistern. Und da sind oft Kompromisse nötig: Altinvestoren müssen maßgeblich mit investieren, Brückenfinanzierungen in Darlehensform oder Banken sind ein Teil der Gesamtfinanzierung (was zumindest bei einem Geschäftsmodell wie bei URBANARA noch möglich ist). Obwohl wir uns in der Frühphase echtes Eigenkapital wünschen, sind auch die Finanzierungsreichweiten oftmals auch nicht wirklich in der Komfortzone. Anmerkung zu URBANARA: Reichweite bis Mitte nächsten Jahres und auch spannend ist der (notwendige) Beitrag des hoffentlich starken Weihnachtsgeschäftes dazu. Aber das Unternehmen strebt ja gemäß Quartalsbericht zum Jahresende die Profitabilität an. Also aus meiner Sicht „Im Westen nichts Neues ...“ – vereinzelte Blogger zu dem Thema schreiben schon über ihre kalten Füße.
Dienstag, 14. Oktober 2014
Im Westen nichts Neues
Die Zeit vergeht, schon Mitte Oktober und der letzte Eintrag im Tagebuch ist von Ende August? Gibt es denn nicht Neues aus dem Crowdinvesting-Labor zu berichten? Schauen wir einmal in den Bestand:
Auf Bergfürst ist der Kurs unserer Urbanara-Aktie auf aktuell 8,60 € gefallen. 14% Verlust gegenüber Einstandskurs vor rund einem Jahr werde ich meiner Frau wohl noch erklären können. Im November jährt sich das Crowd-Investment. Seed-Investments sind, auch wenn sie auf Aktien basieren, nicht wirklich vergleichbar. Der DAX liegt trotz Zwischenhoch bei 10.000 auch nur rund 200 Punkte höher als vor einem Jahr. Inhaltlich wirklich Neues gibt es bei Urbanara nicht zu berichten: Gut, eine Info, daß der Mietvertrag des Stores im Bikini in Berlin verlängert wurde. Alles braucht halt seine Zeit. Warten wir mal den nächsten Quartalsbericht ab. Irgendwie war doch auch bei Urbanara eine Finanzierungsrunde notwendig und auf der HV auch avisiert, zumindest gute Gespräche ...
Und auch zum Investment protonet nicht wirklich was Neues: erste Server ausgeliefert, neue Betriebssystem-Version verfügbar, erste Lieferungen aus dem Shop noch vor Weihnachten und einige Pressemitteilungen und -berichte. Auch bei protonet freu´ ich mich schon auf den nächsten Quartalsbericht.
Neben den drei konkreten Investments dann hier für mein Tagebuch noch ein kleiner Blick auf den Markt. Aus meiner Sicht finden wir in den letzten Wochen ein paar interessante Entwicklungen:
Anfang Oktober gab companisto dann die erste crowd-Kampangne für ein "Technologie-Start Up" bekannt. Wir, als klassisch institutioneller Investor haben am Markt in den letzten Monaten immer schon mal mitbekommen, daß sich die verschiedenen Crowd-Plattformen auch B2B-Geschäftsmodelle und Technologie-Start Up´s mit anspruchsvollen Anwendungen anschauen. companisto machte da zur Ankündigung ein kurzes Geheimnis daraus. Schließlich war es raus: Das Unternehmen EN3 entwickelt ein System zur CO2-freien Stromerzeugung aus ungenutzter Rest- und Abwärme. Das Funding von Start Up´s auf dem Energiesektor ist aktuell sehr schwierig - ich will aus unserer Erfahrung sogar so weit gehen, daß dies aktuell in Deutschland nahezu unmöglich ist. Da erscheint mir die companisto-Kampangne wie ein Testballon. Das Energiethema und Nachhaltigkeit ist einer crowd sicherlich zu verkaufen, ob wir allerdings bei EN3 die funding-Schwelle von 250T € spürbar überschreiten? Ich bin da eher skeptisch. Für die Plattform steht der PoC sicherlich im Vordergrund.
Und dann gab es ja da noch die Entwicklungen von Crowd-Immobilieninvestments: companisto mit der Kampagne WEISSENSEE hat aktuell die 4,8 Mio € schon überschritten. Die angepeilten 5 Mio € rücken damit in greifbare Nähe. Der einzelne companist investierte durchschnittlich ca. 4.500 € in das Immobilien-Angebot. Aus meiner Sicht für die aktuell größte crowd investing Kampagne in Europa ein toller Erfolg. Bergfürst braucht für die Kampagnen da gefühlt immer etwas länger. Das Warten auf das Middendorf-Haus hat hoffentlich etwas mit Qualität zu tun, aber der angekündigte Termin „September/Oktober 2014“ ist ja quasi Jetzt. Ich bin gespannt!
Sonst noch interessante Entwicklungen am Seed-Investmentmarkt? Aus vielen Gesprächen nehme ich mit, daß wir das Thema crowd ernst nehmen sollten! Dies spiegelt mein persönlicher Austausch sowohl mit institutionellen Frühphasen-Investoren, aber auch dem einen oder anderen professionellen Business Angel. Wir müssen uns überlegen, wie wir die crowd insgesamt in unsere Finanzierungsstrategien einbinden.
Soweit für heute. Bis bald und zum nächsten Tagebuch-Eintrag zur Quartalsberichtssaison - wenn uns keine Ad Hoc-Meldung dazwischen kommt.
Auf Bergfürst ist der Kurs unserer Urbanara-Aktie auf aktuell 8,60 € gefallen. 14% Verlust gegenüber Einstandskurs vor rund einem Jahr werde ich meiner Frau wohl noch erklären können. Im November jährt sich das Crowd-Investment. Seed-Investments sind, auch wenn sie auf Aktien basieren, nicht wirklich vergleichbar. Der DAX liegt trotz Zwischenhoch bei 10.000 auch nur rund 200 Punkte höher als vor einem Jahr. Inhaltlich wirklich Neues gibt es bei Urbanara nicht zu berichten: Gut, eine Info, daß der Mietvertrag des Stores im Bikini in Berlin verlängert wurde. Alles braucht halt seine Zeit. Warten wir mal den nächsten Quartalsbericht ab. Irgendwie war doch auch bei Urbanara eine Finanzierungsrunde notwendig und auf der HV auch avisiert, zumindest gute Gespräche ...
Und wie sieht es bei readfy aus? Die neue App ist inzwischen verfügbar und natürlich auch auf meinem ipad installiert. Das von mir gesuchte Angebot ist aktuell jedoch noch eher mager. Anbieter, wie Amazon sind da potenziell doch noch eine andere Liga – kostenlos hin oder her. readfy ist inzwischen auf allen relevanten Plattformen und damit Stores verfügbar und zeigt beim download ranking inzwischen gute bis sehr gute Platzierungen. Auch die mediale Präsenz auf spiegel.de, heise, computerbild und Co geht damit einher. Mal schauen, wie sich das dann mittel- bis langfristig in der Monetarisierung abbildet. Auch ja, einen Wechsel in der Geschäftsführung hat es auch gegeben - wie ein anderer Tagebucheintrag ja schon beschreibt: es wächst um die Gründer herum - zumindest eine erste kurze eigene Recherche zeigt, das Miriam Behmer zu readfy passt. Geben wir einfach mal die obligatorischen ersten 100 Tage.
Neben den drei konkreten Investments dann hier für mein Tagebuch noch ein kleiner Blick auf den Markt. Aus meiner Sicht finden wir in den letzten Wochen ein paar interessante Entwicklungen:
Anfang Oktober gab companisto dann die erste crowd-Kampangne für ein "Technologie-Start Up" bekannt. Wir, als klassisch institutioneller Investor haben am Markt in den letzten Monaten immer schon mal mitbekommen, daß sich die verschiedenen Crowd-Plattformen auch B2B-Geschäftsmodelle und Technologie-Start Up´s mit anspruchsvollen Anwendungen anschauen. companisto machte da zur Ankündigung ein kurzes Geheimnis daraus. Schließlich war es raus: Das Unternehmen EN3 entwickelt ein System zur CO2-freien Stromerzeugung aus ungenutzter Rest- und Abwärme. Das Funding von Start Up´s auf dem Energiesektor ist aktuell sehr schwierig - ich will aus unserer Erfahrung sogar so weit gehen, daß dies aktuell in Deutschland nahezu unmöglich ist. Da erscheint mir die companisto-Kampangne wie ein Testballon. Das Energiethema und Nachhaltigkeit ist einer crowd sicherlich zu verkaufen, ob wir allerdings bei EN3 die funding-Schwelle von 250T € spürbar überschreiten? Ich bin da eher skeptisch. Für die Plattform steht der PoC sicherlich im Vordergrund.
Sonst noch interessante Entwicklungen am Seed-Investmentmarkt? Aus vielen Gesprächen nehme ich mit, daß wir das Thema crowd ernst nehmen sollten! Dies spiegelt mein persönlicher Austausch sowohl mit institutionellen Frühphasen-Investoren, aber auch dem einen oder anderen professionellen Business Angel. Wir müssen uns überlegen, wie wir die crowd insgesamt in unsere Finanzierungsstrategien einbinden.
Soweit für heute. Bis bald und zum nächsten Tagebuch-Eintrag zur Quartalsberichtssaison - wenn uns keine Ad Hoc-Meldung dazwischen kommt.
Freitag, 8. August 2014
Hauptversammlung bei Urbanara - dem Bergfürst-Investment
Heute war es dann soweit: Die Hauptversammlung der URBANARA Home AG stand an, neben protonet und readfy eines der drei Pilotinvestments in meinem persönlichen crowd-Labor.
Sicherlich führte auch die frühzeitige Ankündigung der Hauptversammlung dazu, daß rund 50 Gäste und Aktionäre der Einladung nach Berlin folgten. Über 50% des über Bergfürst eingeworbenen Kapitals waren versammelt. Zumindest scheint die crowd schon mal an der Entwicklung des eigenen Investments interessiert. Pünktlich erfolgt die Eröffnung der HV, welche durch den stellvertretenden AR-Vorsitzenden Michael Brehm (zugleich auch Aufsichtsrat bei Bergfürst) geleitet wurde und das vorweg: eine formal und organisatorisch sehr sauber aufgesetzte HV. Dadurch, daß durch vorbereitete Sprechzettel der notwendige, formale Ablauf detailliert vorbereitet war, wirkt alles etwas nüchtern. Die oftmals mit einem Frühphaseninvestment verbundenen Emotionen fehlten. Geht es doch bei eigenen Investments hinter verschlossen Türen gewöhnlich etwas anders zu. Für den öffentlich über Bergfürst angebotenen Unternehmensanteil aber um so wichtiger, einen formal sauberen Ablauf sicherzustellen.
Der Bericht des Vorstandvorsitzenden Benjamin Esser diente der Vorbereitung der generellen Aussprache und der durch die HV zu treffenden Beschlüsse. Die Unternehmensstruktur der verschiedenen Urbanara-Gesellschaften und die Darstellung der eigentlichen Beteiligung ist nicht einfach darzustellen und dauert mir gefühlt immer zu lange. Aktuelle Unternehmensgröße und -Struktur, ergänzt durch das crowd-investing-Vehikel ist für ein junges Unternehmen sicherlich nicht ganz adäquat - geplanter Wachstumskurs hin oder her. Zu den erreichten Zahlen hatte der noch frische Quartalsbericht ja bereits ein erstes Update gegeben: Umsatz hinter Plan, aber auch die Kosten. So lange es Hand in Hand geht, passt das aus meiner Sicht. Wichtig ist, rechtzeitig und mit unternehmerischem Weitblick Entscheidungen für die eigenen Strukturen zu treffen. Auch der neue COO stellte sich vor. Die Veränderung war ja bereits Inhalt einer AdHoc-Mitteilung. Es wächst halt immer um das Gründerteam herum. Erster Eindruck von der persönlichen Vorstellung: ordentlich.
Die Aussprache über den Vorstandsbericht war dann doch etwas schleppend, kamen doch recht wenig Fragen und Diskussionen auf. Das hat nicht nur mich, sondern auch den Veranstalter spürbar überrascht: Fragen zur Logistik, zum Bestellprozess, zur internen Organisation und dann doch noch zur Kursentwicklung der Aktie auf Bergfürst. Alles wurde umfassend und qualifiziert beantwortet und das auch mal mit einer Auszeit, damit hinterfragte Logistikkosten sehr detailliert differenziert werden konnten. Auffällig oft fielen Worte wie „nachhaltiges“ oder „organisches Wachstum“ und das mit dem noch aktuell einzusammelnden Geld der Finanzierungsrunde Break Even zu erreichen und dieser auch angestrebt sei. Also kein aggressives Wachsen, „nach der Runde ist vor der Runde“, kein Valley-case – aber sucht das die crowd?
Dann zum Abschluß noch die notwendigen Entscheidungen: Entlastung, Wahl des Prüfers, aber auch Umbesetzung und Honorar des AR. Und danach Networking und Snacks - und das ohne die klassischen HV-Bockwürstchen. Also zusammengefasst: Als erste HV insgesamt eine runde Veranstaltung, eher ruhig, formal sauber, Urbanara als ein langfristiges Investment in der hohen Risikoklasse junger Unternehmen, zumindest aktuell.
Sicherlich führte auch die frühzeitige Ankündigung der Hauptversammlung dazu, daß rund 50 Gäste und Aktionäre der Einladung nach Berlin folgten. Über 50% des über Bergfürst eingeworbenen Kapitals waren versammelt. Zumindest scheint die crowd schon mal an der Entwicklung des eigenen Investments interessiert. Pünktlich erfolgt die Eröffnung der HV, welche durch den stellvertretenden AR-Vorsitzenden Michael Brehm (zugleich auch Aufsichtsrat bei Bergfürst) geleitet wurde und das vorweg: eine formal und organisatorisch sehr sauber aufgesetzte HV. Dadurch, daß durch vorbereitete Sprechzettel der notwendige, formale Ablauf detailliert vorbereitet war, wirkt alles etwas nüchtern. Die oftmals mit einem Frühphaseninvestment verbundenen Emotionen fehlten. Geht es doch bei eigenen Investments hinter verschlossen Türen gewöhnlich etwas anders zu. Für den öffentlich über Bergfürst angebotenen Unternehmensanteil aber um so wichtiger, einen formal sauberen Ablauf sicherzustellen.
Der Bericht des Vorstandvorsitzenden Benjamin Esser diente der Vorbereitung der generellen Aussprache und der durch die HV zu treffenden Beschlüsse. Die Unternehmensstruktur der verschiedenen Urbanara-Gesellschaften und die Darstellung der eigentlichen Beteiligung ist nicht einfach darzustellen und dauert mir gefühlt immer zu lange. Aktuelle Unternehmensgröße und -Struktur, ergänzt durch das crowd-investing-Vehikel ist für ein junges Unternehmen sicherlich nicht ganz adäquat - geplanter Wachstumskurs hin oder her. Zu den erreichten Zahlen hatte der noch frische Quartalsbericht ja bereits ein erstes Update gegeben: Umsatz hinter Plan, aber auch die Kosten. So lange es Hand in Hand geht, passt das aus meiner Sicht. Wichtig ist, rechtzeitig und mit unternehmerischem Weitblick Entscheidungen für die eigenen Strukturen zu treffen. Auch der neue COO stellte sich vor. Die Veränderung war ja bereits Inhalt einer AdHoc-Mitteilung. Es wächst halt immer um das Gründerteam herum. Erster Eindruck von der persönlichen Vorstellung: ordentlich.
Die Aussprache über den Vorstandsbericht war dann doch etwas schleppend, kamen doch recht wenig Fragen und Diskussionen auf. Das hat nicht nur mich, sondern auch den Veranstalter spürbar überrascht: Fragen zur Logistik, zum Bestellprozess, zur internen Organisation und dann doch noch zur Kursentwicklung der Aktie auf Bergfürst. Alles wurde umfassend und qualifiziert beantwortet und das auch mal mit einer Auszeit, damit hinterfragte Logistikkosten sehr detailliert differenziert werden konnten. Auffällig oft fielen Worte wie „nachhaltiges“ oder „organisches Wachstum“ und das mit dem noch aktuell einzusammelnden Geld der Finanzierungsrunde Break Even zu erreichen und dieser auch angestrebt sei. Also kein aggressives Wachsen, „nach der Runde ist vor der Runde“, kein Valley-case – aber sucht das die crowd?
Dann zum Abschluß noch die notwendigen Entscheidungen: Entlastung, Wahl des Prüfers, aber auch Umbesetzung und Honorar des AR. Und danach Networking und Snacks - und das ohne die klassischen HV-Bockwürstchen. Also zusammengefasst: Als erste HV insgesamt eine runde Veranstaltung, eher ruhig, formal sauber, Urbanara als ein langfristiges Investment in der hohen Risikoklasse junger Unternehmen, zumindest aktuell.
Donnerstag, 31. Juli 2014
Die readfy-App ist da und der Quartalsbericht von Urbanara
Heute geht´s rund: Mit nur ein paar Stunden Abstand gibt es den aktuellen Quartalsbericht von Urbanara und auch Nachricht von readfy: die App ist da!
Als Erstes schaue ich mir dann mal den Quartalsbericht von Urbanara an. So habe ich zumindest etwas für die Vorbereitung der HV Anfang August zu lesen. Kurze Zusammenfassung? Vermeindlich alles gut! Der Markt insgesamt wächst und Urbanara zeigt zumindest über 100% Wachstum gegenüber Vorjahresquartal 2013: In den drei Monaten die 700T € durchbrochen, Handelsumsatz wohlgemerkt und das im vierten Unternehmensjahr. Long way to go!
Und jetzt readfy und die App: mein drittes crowd-Investment, diesmal über die crowd-Plattform companisto: Das Geschäftsmodell ist einfach und schnell zu verstehen: readfy ist spotify für Bücher. Klar integrierte social media Ansätze quasi als Zusatzfunktionalität, ein zumindest vermittelt, umfangreiches e-book-Angebot, kostenlos für den Anwender mit gefühlt zielgerichteter „verträglicher“ Werbung. Einfach. Klar. Da denkt man über ein Investment nicht wirklich lange nach. Schnell ist über die Plattform companisto ein Investment gezeichnet, welches eine Familie in mancher Region in Afrika ein paar Wochen durchbringt. Die Plattform selber: schlank, klar und einfach. Die Verträge? Schauen wir mal. Auch hier gilt: pay and pray!
Was mir bei readfy auffiel: Klares Geschäftmodell, klarer Markt und auch ein klarer viraler Effekt führen zum Investment! Wie bei keinem anderen crowd-Investment von mir, war der medial, virale Effekt für ein Engagement nicht zu unterschätzen. Von unterschiedlichen Seiten und „social Media-Freunden“ wird man auf readfy angesprochen (an dieser Stelle Grüße an den beharrlichen Thomas ;-) ). Und so kommt es auch: 100.000 € in weniger als 24 Stunden, 500.000 € in weniger als sechs Wochen. 1.363 companisten investieren durchschnittlich 366 € in „eine App“ – bitte den Begriff entschuldigen - zu einer Bewertung von 1 Mio. Ein typisches Seed-Investment in der Ausstattungslinie classic line. Freue mich auf den Download der beta. Für die Urlaubslektüre wird es allerdings eng.
Grüsse von Bornholm!
Als Erstes schaue ich mir dann mal den Quartalsbericht von Urbanara an. So habe ich zumindest etwas für die Vorbereitung der HV Anfang August zu lesen. Kurze Zusammenfassung? Vermeindlich alles gut! Der Markt insgesamt wächst und Urbanara zeigt zumindest über 100% Wachstum gegenüber Vorjahresquartal 2013: In den drei Monaten die 700T € durchbrochen, Handelsumsatz wohlgemerkt und das im vierten Unternehmensjahr. Long way to go!
Und jetzt readfy und die App: mein drittes crowd-Investment, diesmal über die crowd-Plattform companisto: Das Geschäftsmodell ist einfach und schnell zu verstehen: readfy ist spotify für Bücher. Klar integrierte social media Ansätze quasi als Zusatzfunktionalität, ein zumindest vermittelt, umfangreiches e-book-Angebot, kostenlos für den Anwender mit gefühlt zielgerichteter „verträglicher“ Werbung. Einfach. Klar. Da denkt man über ein Investment nicht wirklich lange nach. Schnell ist über die Plattform companisto ein Investment gezeichnet, welches eine Familie in mancher Region in Afrika ein paar Wochen durchbringt. Die Plattform selber: schlank, klar und einfach. Die Verträge? Schauen wir mal. Auch hier gilt: pay and pray!
Was mir bei readfy auffiel: Klares Geschäftmodell, klarer Markt und auch ein klarer viraler Effekt führen zum Investment! Wie bei keinem anderen crowd-Investment von mir, war der medial, virale Effekt für ein Engagement nicht zu unterschätzen. Von unterschiedlichen Seiten und „social Media-Freunden“ wird man auf readfy angesprochen (an dieser Stelle Grüße an den beharrlichen Thomas ;-) ). Und so kommt es auch: 100.000 € in weniger als 24 Stunden, 500.000 € in weniger als sechs Wochen. 1.363 companisten investieren durchschnittlich 366 € in „eine App“ – bitte den Begriff entschuldigen - zu einer Bewertung von 1 Mio. Ein typisches Seed-Investment in der Ausstattungslinie classic line. Freue mich auf den Download der beta. Für die Urlaubslektüre wird es allerdings eng.
Grüsse von Bornholm!
Donnerstag, 24. Juli 2014
AdHoc von Urbanara
Ups, heute kam dann per Mail eine AdHoc-Meldung von Bergfürst und Urbanara: CashOut oder doch ein neuer Investor für die anstehende Investmentrunde? Kurz mal trotz horrender Roaming-Gebühren von unterwegs gecheckt: Managementveränderung; einer der Gründer geht von Bord; der „Neue“ wird kurz vorgestellt. Also alles aus Sicht eines Investors eher ein normaler Vorgang in Wachstumsunternehmen. Wir kommunizieren immer, daß das Team um die ursprünglichen Gründer „herum“ wächst. Bin gespannt, wie die crowd das sieht. Aber der Kurs pendelt sich weiter bei € 9,50 ein. Mich interessiert jetzt wirklich mal der Stand der neuen (notwendigen) Finanzierungsrunde. Aber alles weitere sicherlich auf der HV.
Ach, ja. Wo bleibt eigentlich die versprochene Beta meiner readfy-App? Wurde ja allen companisten für Anfang Juli versprochen. Nachfassen? Nein, ich mache doch erst mal weiter Urlaub und bleibe in diesem Jahr bei der klassisch gedruckten Ausgabe der Urlaubslektüre.
Ach, ja. Wo bleibt eigentlich die versprochene Beta meiner readfy-App? Wurde ja allen companisten für Anfang Juli versprochen. Nachfassen? Nein, ich mache doch erst mal weiter Urlaub und bleibe in diesem Jahr bei der klassisch gedruckten Ausgabe der Urlaubslektüre.
Montag, 30. Juni 2014
Post von Bergfürst
Heute kam sie dann, die Einladung zur ersten ordentlichen Hauptversammlung der URBANARA Home AG, mein erstes Investment mit der Crowd aus November letzten Jahres. Urbanara baut eine eigene Online-Marke für Wohnaccessoires und Heimtextilien auf. Richtig rein in den Retail Sektor, herausfordernd und die Finanzierung muß immer mit einem notwendig steilen Wachstumskurs mithalten. Marken werden heute schneller aufgebaut - oder gar nicht.
Was hat mich bewogen in Urbanara zu investieren? Generell der Charme von Online Geschäftsmodellen, der Markt ist nachvollziehbar, aber auch die Professionalität der Plattform Bergfürst für das crowdinvesting selber. Selbstbestimmtes Investieren in ein Geschäftsmodell, verbunden mit handelbaren Anteilen und einer Kursentwicklung daraus in Form einer Aktie. Man hat Grosses vor. Und dann lese ich, auch Immobilien sollen in das Bergfürst-Angebot. Langsam, langsam. Erstmal schauen, wie es sich mit Urbanara weiter entwickelt.
Wie habe ich denn die bisherigen acht Monate erlebt, die ich investiert bin? Der Kurs nach Start vom Ausgabekurs 10 € erstmal auf 11 € hochgegangen, dann über Monate immer stabil über 10 € und dann am 3.6. eine deutliche Korrektur auf 9,25 €. Was war passiert? Geben die Quartalsberichte Aufschluss? Was wird im Bergfürst-Forum bei den Fragen an Urbanara oder im Blog diskutiert? Dann müssen wir uns mal einarbeiten. Ach ja, Anfang Juni gab es dann auch ein Wandeldarlehen der Altgesellschafter und die Möglichkeit, das auf bis zu 2 Mio € aufgestockt werden kann. Kenn´ ich irgendwie: Runde bekommen wir nicht zeitlich hin, also erstmal müssen die Altinvestoren mit einer "Brücke" ran, quasi im Vorgriff auf die nächste Finanzierungsrunde. Ein Wandeldarlehen ist da schon ein praktisches Werkzeug.
Ach ja, die Hauptversammlung am 8.8. in Berlin. Mal schauen, ob es sich einrichten lässt. Neugierig wäre ich schon.
Was hat mich bewogen in Urbanara zu investieren? Generell der Charme von Online Geschäftsmodellen, der Markt ist nachvollziehbar, aber auch die Professionalität der Plattform Bergfürst für das crowdinvesting selber. Selbstbestimmtes Investieren in ein Geschäftsmodell, verbunden mit handelbaren Anteilen und einer Kursentwicklung daraus in Form einer Aktie. Man hat Grosses vor. Und dann lese ich, auch Immobilien sollen in das Bergfürst-Angebot. Langsam, langsam. Erstmal schauen, wie es sich mit Urbanara weiter entwickelt.
Wie habe ich denn die bisherigen acht Monate erlebt, die ich investiert bin? Der Kurs nach Start vom Ausgabekurs 10 € erstmal auf 11 € hochgegangen, dann über Monate immer stabil über 10 € und dann am 3.6. eine deutliche Korrektur auf 9,25 €. Was war passiert? Geben die Quartalsberichte Aufschluss? Was wird im Bergfürst-Forum bei den Fragen an Urbanara oder im Blog diskutiert? Dann müssen wir uns mal einarbeiten. Ach ja, Anfang Juni gab es dann auch ein Wandeldarlehen der Altgesellschafter und die Möglichkeit, das auf bis zu 2 Mio € aufgestockt werden kann. Kenn´ ich irgendwie: Runde bekommen wir nicht zeitlich hin, also erstmal müssen die Altinvestoren mit einer "Brücke" ran, quasi im Vorgriff auf die nächste Finanzierungsrunde. Ein Wandeldarlehen ist da schon ein praktisches Werkzeug.
Ach ja, die Hauptversammlung am 8.8. in Berlin. Mal schauen, ob es sich einrichten lässt. Neugierig wäre ich schon.
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